“Die Digitalisierung von Unternehmen erfordert eine konsequente Weiterentwicklung zu daten-getriebener Innovation in Geschäftsprozessen und -modellen. Vor diesem Hintergrund bietet der „BARC Congress“ den Teilnehmern auf vielfältige Weise Orientierung und praktische Hilfe für BI- und Datenmanagement-Projekte und -Strategien.

In parallelen Tracks mit Softwaredemos, Praxisbeispielen sowie Analystenvorträgen können die Besucher alle Themen aus erster Hand erleben. Weiterhin ermöglicht der direkte Kontakt in der Fachausstellung den Dialog mit führenden Softwareanbietern, Anwendern, und Marktanalysten.”¹ – soweit dazu was der Congress überhaupt ist und was ihn ausmacht. Ich bin heute und morgen vor Ort, um mich über die neusten Entwicklungen in den Bereichen BI und BA zu informieren. Hier möchte ich meine Eindrücke  schildern.

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Bild: Vortrag auf dem BARC

Tag 1:

Der Tag begann mit der Keynote von Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer des BARC zur Rolle der BI in Zeiten der Digitalisierung. Der Vortrag hatte alles, was einen guten Vortrag ausmacht und wir Teilnehmer konnten einiges für den weiteren Tagesverlauf mitnehmen. Die weiteren Vorträge sollten nämlich alle mehr oder weniger auf der Keynote aufbauen und Herr Bange stellte die Nähe des BARC zu den wirklichen BI-Anwendern (u.a. durch Meinungsumfragen) gut dar.

Ich habe den Tag damit verbracht mich über die aktuellsten Trends wie z.B. Business Intelligence aus oder in der Cloud zu informieren und ein paar Gespräche mit Partnern der amexus, Kongressteilnehmern und Ausstellern zu führen. Unsere Partner Yellowfin und Tableau waren auch vor Ort und so konnten wir uns auch an dieser Stelle über die Neuerungen und Herausforderungen für die Zukunft austauschen.

Mir haben besonders die Vorträge zu den Best Practices für eine erfolgreiche Digitalisierung gefallen. Hier haben Unternehmen aus eigenen Erfahrungen und Erfolgen mit BI-Tools berichtet, so dass alle Teilenehmer einen guten Eindruck über die Sorgen und Ängste der Mitarbeiter bekommen haben, die mit einer Softwareeinführung von ganz allein auftreten.

Auch der Vortrag von Richard Graf, Personal und Business Coach, zum Thema “Auf Basis von BI mit Bauchgefühl und Ratio zu einer gemeinsam getragenen Entscheidung” zu finden ist mir im Gedächtnis geblieben. Herr Graf referierte über zahlreiche Bauchentscheidungen durch das obere Management trotz fundierten Daten die ein Unternehmen vorliegen hat. Problematisch ist nur das Fehlen einer Auswertungsmöglichkeit. Seine Ausführungen zum Entscheidungsmanagement zielten auf ein Zusammenspiel zwischen BI und menschlicher Entscheidungsfindung (z.B. Intuition) ab.

morgen geht es noch weiter, u.a. mit einem Vortrag von Oliver Linder von unserem Partner Tableau. Ich bin sehr gespannt…

Tag 2:

Der zweite und damit auch der letzte Tag des BARC begann mit der Keynote von Dr, Martin Böhn, Head of CRM BARC, zum Thema Kundenbeziehungsmanagement zwischen direktem Kundenkontakt und digitaler Transformation. Kunden erwarten heutzutage, dass Unternehmen über alle Kanäle schnell, flexibel und in hoher Qualität reagieren können. Gerade der Vertrieb muss sich als Partner des Kunden präsentieren und nicht als “Drückerkolonne”. Durch die digitale Transformation stehen uns Vertrieblern immer mehr und zahlreiche unterschiedliche Informationen zur Verfügung, die gezielt genutzt werden müssen. Dies stellt hohe Anforderungen an das Datenmanagement, die Prozesse, die Organisation und nicht zuletzt die Mitarbeiter, welche in den Kundenkontakt eingebunden sind. Fazit: gelungene Keynote und gerade für mich persönlich sehr spannend.

Im Anschluss an die Keynote standen ein paar Gespräche mit meinen Sitznachbarn an, aus denen sich die Anmerkungen zur Keynote sowohl aus Vertriebssicht, als auch aus Marketingsicht und Kundensicht ergaben.

Gestern habe ich den Vortrag von Oliver Linder von Tableau angekündigt und dann stand er am zweiten Kongresstag an.  Der Vortrag befasste sich mit der Visualisierung von Fussball-Bundesliga Daten. Oliver Linder beantwortete mit Tableau Fragen wie “Wird der Herbstmeister wirklich am häufigsten auch Meister? Wie sicher ist ein Sieg nach einer 1:0 Führung tatsächlich? Und was passiert, wenn man die gesamte Geschichte der Bundesliga in nur einer Grafik abbildet?”. Im Gesamten gerade für mich als Fussball-Fan hoch interessant und sehr locker und spaßig gestaltet. Oliver Linder zeigte wie man mit Tableau Daten im Handumdrehen analysiert und sie mit Dashboards visuell ansprechend und aussagekräftig aufbereitet. Durch die vielen Funktionen von Tableau wurde Tableau Desktop super vorgestellt und die ein oder andere Fehleinschätzung von Fussballfans der Bundesliga bewiesen.

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Bild: Oliver Linder präsentiert Tableau

Zum Abschluss habe ich mich, wie schon am ersten Tag, weiter über die Ergebnisse des BI-Survey von BARC informiert und mir dazu die Ausführungen der BARC Mitarbeiter im Detail angehört. Am Ende der BARC Veranstaltung kann ich also folgendes Fazit ziehen. Es war eins sehr interessanter, spannender und exzellent besetzter Kongress. Ich persönlich konnte viel für mich, für die amexus und besonders für die Datenjungs mitnehmen und werde meine Erkenntnisse die nächsten Tage mit meinen Kollegen näher besprechen. Besonders mit  unseren Partner Tableau und Yellowfin konnte ich interessante Gespräche führen und kann diese Lösungen nun noch besser im Gesamtkontext BI einordnen.

¹ von www.barc.de