User Experience (UX): Die geheime Zutat für den Erfolg von Analytics

Business Intelligence (BI) stellt eine immer wichtigere Grundlage für Entscheidungen in einem Unternehmen dar. Das Ziel besteht hierbei darin, alle Daten, die im entsprechenden Betrieb anfallen, in einem einheitlichen System zu sammeln und aufzubereiten. Dieses soll dann abteilungsübergreifend zur Verfügung stehen. Auf diese Weise können alle Mitarbeiter umfangreiche aktuelle Datensätze verwenden, um ihre Entscheidungen zu treffen. Die meisten modernen BI-Systeme gehen dabei jedoch noch einen Schritt weiter. Häufig kommen hierbei künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zum Einsatz, um zuverlässige Prognosen für verschiedene Optionen zu erstellen.

Bei den meisten BI-Systemen stehen das Sammeln und die Aufbereitung der Daten im Mittelpunkt. Aspekte der User Experience (UX) kommen dabei jedoch häufig zu kurz. Das stellt eine häufige Ursache dafür da, dass BI-Projekte scheitern. Aus diesem Grund widmen wir bei amexus diesem Aspekt ebenfalls viel Beachtung.

Was ist User Experience?

User Experience lässt sich am ehesten mit dem Begriff Benutzererlebnis übersetzen. Als UX bezeichnet man die Erfahrungen, die ein Nutzer vor, während und nach der Verwendung eines Softwareprodukts macht. Im Kern von UX steht die Gestaltung des gesamten Produkts so, dass die jeweiligen Nutzergruppen ihre Ziele und Aufgaben mit diesem Produkt, effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen können. Häufig wird UX mit Interface Design gleichgesetzt, sprich mit Farbgestaltung, Layout oder Typographie einer grafischen Oberfläche. Dies ist allerdings nur einer kleiner – wenn auch wichtiger – Teil des weitaus umfassenderen Tätigkeitfelds User Experience.

Eine BI-Software sammelt sehr große Mengen an Daten und bietet vielfältige Möglichkeiten für die Auswertung. Das führt dazu, dass der Darstellung hierbei eine große Bedeutung zukommt. Wenn beispielsweise das Startfenster bereits alle Optionen präsentieren soll, führt das schnell zu einer sehr unübersichtlichen Gestaltung. Daher ist es sehr wichtig, mehrere Ebenen einzuführen. Durch ein professionelles UX-Konzept wird sichergestellt, dass für die späteren Nutzer Ebenen geschaffen werden, welche die jeweils relevanten Aspekte beinhalten und wie die Navigation dabei jeweils erfolgen soll. Das Ziel besteht darin, klare Strukturen zu schaffen, die es ermöglichen, alle wichtigen Funktionen der Software zielführend zu erreichen. Darüber hinaus ist eine intuitive Bedienung von großer Bedeutung. Das reduziert die Einarbeitungszeit und ermöglicht dadurch eine wesentlich effizientere Anwendung der Software.

Weshalb ist ein gutes Benutzererlebnis so wichtig?

Das Benutzererlebnis spielt für den Erfolg einer Software eine wesentliche Rolle.  Unternehmen, die sich auf Anwendersoftware spezialisiert haben, messen dem UX-Design daher eine hohe Bedeutung zu. Spezialisierte UX-Professionals besitzen in der Praxis bewährte Methoden, um von Beginn der Produktgestaltung an sicher zu stellen, dass Anforderungen der Nutzer an das Produkt so umgesetzt werden, dass dieses einen echten Mehrwert darstellt.

Insbesondere bei Web- und Mobile-Apps ist dieser Aspekt von enormer Bedeutung. Wenn ein Anwender eine solche App öffnet, muss er auf den ersten Blick erkennen, was er damit tun kann und auf welche Weise er sie steuern kann. Ist die Oberfläche verwirrend und schwer zu bedienen, vergehen in der Regel nur wenige Sekunden, bis er eine andere App verwendet. Aus diesem Grund stellt hierbei das UX-Design einen zentralen Aspekt für den Erfolg des entsprechenden Produkts dar.

UX: Auch bei Business Intelligence von Bedeutung

Während das UX-Design bei Apps für Privatanwender bereits seit Langem eine enorme Rolle spielt, gewinnt dieser Aspekt bei Business-Anwendungen erst nach und nach an Bedeutung. Während es sich bei der privaten Nutzung von Apps meistens um eine spontane Entscheidung handelt, der keine umfassende Analyse der Vor- und Nachteile vorausgeht, kommt es beim Entschluss zur Anschaffung einer Business-Software normalerweise zu einer intensiven Abwägung. Die Verantwortlichen begutachten die Funktionen und die Kosten des Produkts genau und entscheiden auf dieser Grundlage über den Kauf.

Wenn es um die Verwendung einer BI-Software geht, spielen die genannten Faktoren meistens ebenfalls die entscheidende Rolle. Im Mittelpunkt steht dabei, welche Daten das Programm sammelt, wie es diese auswertet und welche Möglichkeiten für Business Analytics auf dieser Grundlage möglich sind. Deshalb legen viele Anbieter das Hauptaugenmerk auf die Funktionalität der Software. Das UX-Design kommt daher häufig zu kurz. Die Folge daraus sind unübersichtliche Oberflächen, die die Anwendung erschweren.

Das kann den Erfolg bei der Nutzung erheblich hemmen. Zum einen leidet darunter die Effizienz bei der Anwendung. Wenn die wesentlichen Funktionen nur schwer erreichbar sind und die Bedienung nicht durchdacht ist, ist für die entsprechenden Aufgaben wesentlich mehr Zeit notwendig. Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass Mängel beim UX-Design häufig zu einer Ablehnung durch die Anwender führen. Die meisten Mitarbeiter sind bei ihrem privaten Gebrauch an Apps mit sehr intuitiven und einfach zu bedienenden Oberflächen gewöhnt. Diese Ansprüche stellen sie auch an die Software, die sie im Betrieb verwenden. Trifft dies nicht zu, lehnen sie die Software häufig ab und verwenden sie so selten wie möglich. Das führt dazu, dass viele Potenziale ungenutzt bleiben. Das beeinträchtigt den Erfolg erheblich.

Das BI-Dashboard: wichtige Schnittstelle zwischen Anwender und BI-System

Eine hochwertige Nutzererfahrung lässt sich hervorragend in eine BI-Software integrieren. Hierbei spielt in erster Linie das Dashboard eine wichtige Rolle. Hierbei handelt es sich um das zentrale Fenster der Software, über das sich die einzelnen Funktionen erreichen lassen. Es stellt die zentrale Schnittstelle zwischen den Programmfunktionen und dem Anwender dar. Das Dashboard muss auf der einen Seite vollständig sein. Das bedeutet, dass es Zugang zu allen Funktionen der Software bieten muss. Zum anderen muss es den Entscheidungsträger effizient bei seiner Aufgabe unterstützen. Das bedeutet, dass alle zentralen Bereiche übersichtlich dargestellt werden müssen. Um diese beiden Aspekte miteinander zu vereinen, ist ein sorgfältiges UX-Design unverzichtbar.

Hochwertige Lösungen mit optimaler Nutzererfahrung von amexus

Bei amexus legen wir bei unseren Lösungen nicht nur Wert auf vielfältige Funktionen, die den Entscheidungsfindungsprozess erleichtern. Darüber hinaus spielt das UX-Design bei uns eine sehr wichtige Rolle. Wir haben eine eigene UX-Abteilung, in der viele spezialisierte Experten arbeiten. Diese sorgen schon ab Projektbeginn dafür, dass die Belange der späteren Nutzer nicht zu kurz kommen und das die Software stets auf deren Aufgaben und Ziele ausgerichtet bleibt.

Die Anwendung von UX in Business Intelligence und Analytics ist nicht optional, sondern muss integraler Bestandteil eines jeden Projekt sein.

Für die Visualisierung der Daten besteht eine spezielle Usability-Norm, die DIN-ISO 9241 . Diese stellt eine ansprechende Gestaltung und eine einfache Nutzung sicher. Bei amexus beachten wir auch diese Normen bei der Umsetzung. Das bedeutet, dass es sich hierbei nicht um leere Versprechungen handelt, sondern dass wir uns hierbei an anerkannten Standards orientieren.

Verpassen Sie keine spannende Information mehr!

Diese Aspekte tragen dazu bei, dass Ihre BI-Projekte noch erfolgreicher werden. Alle Mitarbeiter können die Software auf diese Weise ohne lange Einarbeitung nutzen. Außerdem erhalten sie einen einfachen Zugang zu allen wichtigen Funktionen und sie können diese sehr effizient nutzen. Schließlich trägt ein hochwertiges UX-Design zur Akzeptanz der Software bei. Daher werden Ihre Mitarbeiter sie bald gerne für all ihre Aufgaben nutzen.